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Unbenanntes Dokument
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Entstehung
des Vereins
Vor Monaten
entstand aufgrund der immer häufiger auftretenden Fälle von Jugendgewalt
als mögliches Präventionsinstrument das Projekt Respect & Tolerance –
For the Spirit of Life. Mit diesem Projekt erhoffte sich ein politisch
neutrales Team, eine mögliche Lösung zum bereits seit Generationen bestehenden
Problem der Jugendgewalt vorzuschlagen, wohl wissend, dass der Markt von
Präventionsangeboten bereits überschwemmt war. Dennoch
glaubten diese wenigen Menschen daran, dass es eine Möglichkeit gebe,
sich den herrschenden Problemen zu stellen und nach einer Lösung zu suchen.
Bereits wenige Wochen nach der medialen Veröffentlichung des Projekts
entstanden viele interessante und anregende Gespräche mit den unterschiedlichsten
Personen und Interessensgemeinschaften zwecks Austauschs von Erfahrungen
und Lösungsvorschlägen für das akute Problem. Dabei gelangten sehr viele
Menschen an das Projektteam, die ihre Hilfe und Mitarbeit anboten, um
im Sinne einer guten Sache ihren Beitrag zu leisten, damit auch wirklich
Verbesserungen spürbar würden im Alltag. Das Projektteam freute sich dabei
enorm über die Vielfalt der interessierten Personen, welche sich nicht
nur auf die Jugendlichen beschränkten, sondern in jeder Alterskategorie
vertreten waren. Dabei spielte die Herkunft trotz dem vermeintlich bürgerlichen
Projekt keine Rolle. Die Menschen sahen im vorliegenden Projekt die Möglichkeit,
sich aktiv gegen ein Problem einzusetzen und dabei nicht nur mit dem Finger
auf den Missstand sowie die möglichen Schuldigen zu zeigen, sondern vielmehr
durch persönlichen Einsatz nach Verbesserungen zu streben. Dabei stellte
das Projektteam sehr schnell fest, dass das Projekt für die Praxis für
eine solche Art von Beteiligung derart vieler Menschen nicht ausreichend
war. Zwar bestand die Möglichkeit, weitere Mitglieder in unser Projektteam
aufzunehmen, doch konnten wir nicht garantieren, dass wir diesen zahlreichen
Menschen auch wirklich eine Stimme geben konnten, ihr Anliegen zu vermitteln,
da sich das bestehende Projekt als mögliche Variante zur Umsetzung im
Schulalltag anbot und nicht als Stimme von einer Vereinigung von Personen.
Die Zeit verging wie im Flug und die Anfragen und Hoffnungen auf eine
Zusammenarbeit häuften sich, wobei es dem Team nicht gelang, sämtliche
Interessen durch das vorliegende Projekt zu befriedigen. Dabei entstand
ein zweischneidiges Dilemma, da das Projekt auf der einen Seite sehr gut
ankam und in mehreren Fällen half, Probleme zu lösen, auf der anderen
Seite jedoch nicht geeignet war, sämtliche Anfragen der Mitarbeit aufzunehmen.
In einer ausführlichen Klausur
diskutiere das Team über eine mögliche Anpassung des Projektes. Wir merkten
jedoch rasch, dass das Projekt als solches auch weiter bestehen kann,
die Form als Lösungsvorschlag jedoch den veränderten Bedürfnissen angepasst
werden muss. Aus diesem Grund keimte anfangs ganz langsam der Gedanke
an eine mögliche Vereinsgründung. Durch die Schaffung eines Vereins wäre
es möglich, den Menschen, welche sich gegen die Jugendgewalt ausdrücken
wollen, eine Stimme zu geben und diese wunderbare Vielfalt der Kooperation
zwischen den unterschiedlichsten Altersgruppen zu fördern. Der Verein
kann dabei auch weiterhin als Schirmherr für Projekte wie das bereits
bestehende Respect & Tolerance dienen. Nach der Ausarbeitung detaillierter
Statuten fand die erste Versammlung der Gründungsmitglieder statt, welche
sich auf die Weiterverwendung des Namens Respect & Tolerance einigten.
Durch die Aufrechterhaltung des bekannten Namens kann die Kontinuität
des Gedankens weitergelebt werden. |